Das zwölfte und finale Motiv der Serie „Himmlische Tiefsee“ schließt den Kreis unserer surrealen Reise mit einer zutiefst nostalgischen und handwerklich feinen Hommage. Dieses Kunstwerk zeigt einen majestätischen Tiefsee-Anglerfisch, der durch ein dichtes, mystisches Nebelmeer gleitet. Seine filigrane Leuchtangel verzweigt sich an…
Das zwölfte und finale Motiv der Serie „Himmlische Tiefsee“ schließt den Kreis unserer surrealen Reise mit einer zutiefst nostalgischen und handwerklich feinen Hommage. Dieses Kunstwerk zeigt einen majestätischen Tiefsee-Anglerfisch, der durch ein dichtes, mystisches Nebelmeer gleitet. Seine filigrane Leuchtangel verzweigt sich an der Spitze in zarte, feine Fäden, während von seiner Unterseite ein prächtiges, fast pflanzenartiges Bartelorgan herabhängt. Mit weit geöffnetem Maul und spitzen Fangzähnen wirkt er wie ein uraltes Wesen aus einer längst vergangenen Zeit. Im Gegensatz zu den farbintensiven Motiven der Reihe besticht dieses Finale durch eine reduzierte, rauchige Graustufen-Ästhetik, die dem Fisch eine besonders geisterhafte und ephemere Aura verleiht. Die Botschaft hinter dem Werk: Als Abschluss der Kollektion bringt dieses Bild die ökologische Kernbotschaft auf den endgültigen Punkt. Die Abwesenheit von intensiven Farben symbolisiert das Verblassen. Es zeigt den Zustand, wenn die Zerstörung und Ausbeutung der Erde vollendet sind: Die bunte Lebendigkeit des Ozeans ist verschwunden. Was bleibt, ist die Erinnerung – gezeichnet in den aschegleichen Grautönen eines Bleistifts. Der Anglerfisch wird zum letzten Relikt, zu einem reinen Geistwesen, das wir theoretisch nur noch als schemenhaften Schatten in den Wolken des Himmels erahnen können. Ein stilles, kraftvolles Plädoyer für den Schutz unserer Meere. Zur Technik: Dieses finale Werk bricht bewusst mit den acryl-dominierte Hintergründen der vorherigen Bilder. Es ist eine fast reine Bleistiftzeichnung. Mit herausragendem Gespür für Licht und Schatten wurden sowohl der dichte, neblige Wolkenhintergrund als auch die komplexe, detailreiche Anatomie des Fisches rein mit der Graphitspitze erschaffen. Lediglich im Inneren des Fischkörpers wurden hauchdünne, filigrane Linien als winzige Akzente mit Acrylfarbe gesetzt, um dem Körper seine feine Struktur und Tiefe zu verleihen. • Stil: Surrealismus / Fantastische Kunst / Ökologische Kunst • Technik: Hauptsächlich Bleistiftzeichnung auf strukturiertem Grund mit minimalen Acryl-Linienakzenten • Stimmung: Melancholisch, geisterhaft, nostalgisch, ehrfürchtig
My art is predominantly a mixture of fantasy and the reality that surrounds me. I often want to use my pictures to express myself on topical issues such as climate change and/or species extinction.